Bezirksarbeitsprogramm 2018-19

“Wessen Morgen ist der Morgen,

Wessen Welt ist die Welt?”

Als verbandstragender Bezirk stehen wir für die Grundwerte des demokratischen Sozialismus ein. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind für uns ebenso unveräußerlich wie die Ausrichtung der Jusos als sozialistischer, internationalistischer, antifaschistischer und feministischer Richtungsverband.

Nach dem Bundestagswahlkampf im Sommer und dem vorgezogenen Landtagswahlkampf im Herbst des letzten Jahres, finden wir 2018 endlich wieder vermehrt Zeit inhaltlicher zu arbeiten. Wir wollen unsere Seminararbeit weiterhin verstetigen und fortführen. Aber auch den Erneuerungsprozess der SPD vor allem innerhalb unseres Bezirkes kritisch und federführend begleiten. Dazu gehört für uns auch, eine Große Koalition auf Bundesebene kritisch zu begleiten und weiterhin für progressive Mehrheiten zu kämpfen.

 Der Bezirk der Zukunft

Wir wollen als Jusos im Bezirk noch präsenter innerhalb der Bezirks-SPD sein. Dazu müssen wir schon in den Unterbezirken und Kreisvereinen anfangen innerhalb der SPD-Strukturen Ämter zu erkämpfen und bei den Parteitagen Delegierte entsenden. Wir wollen anstreben, dass es für die Genoss*innen der SPD selbstverständlich ist, dass Jusos zu den Parteitagen fahren – egal ob Unterbezirks-, Bezirks-, Landes- oder Bundesparteitag. Wir wollen Jusos, insbesondere Frauen*, darin bestärken in der Partei Ämter und Funktionen zu übernehmen. Unser erklärtes Ziel soll es sein, die Jusos in ihren Strukturen so zu stärken, dass wir in der Bezirks-SPD respektiert und anerkannt werden, sowie unsere Anträge und Anliegen entsprechend durchbringen können. Wir werden weiterhin eine kritische Solidarität zur SPD pflegen und – wo es nötig ist – die Arbeit unseres Bundestagsabgeordneten sowie der Landtagsabgeordneten kritisch, aber immer konstruktiv, begleiten.

Nicht nur auf Bundes- und Landesebene muss sich bei der SPD grundlegend etwas ändern. Auch den Bezirk Nord-Niedersachsen wollen wir von Veränderungen nicht ausgenommen sehen. Wir wollen inhaltliche Strukturen mit den anderen Arbeitsgemeinschaften in Nord-Niedersachsen ausbauen, um auch dort unsere Themen inhaltlich zu diskutieren, Verbündete für unsere Anliegen zu

gewinnen und schließlich Themen voranzubringen, die junge Menschen interessieren. Zum Bezirksparteitag Ende 2018 wollen wir dann einen umfassenden Antrag einbringen, der sich mit der Erneuerung der Bezirks-SPD sowie der SPD insgesamt beschäftigt. Dazu wollen wir einen Prozess gemeinsam mit den Unterbezirken und Kreisvereinen starten. Dort sollen konkrete Punkte erarbeitet und diskutiert werden.

Unter anderem wollen wir in diesem Prozess diskutieren, wie

  • wir und die SPD transparenter arbeiten können.
  • Möglichkeiten geschaffen werden können, so dass alle Mitglieder der SPD und ihr nahestehende Personen sich einbringen können.
  • eine Juso-Quote in allen Vorständen der SPD-Gliederungen realisiert werden kann.
  • endlich alle Juso-Gliederungen unabhängige Budgets für ihre Arbeit erhalten können.
  • wir die Frauen*förderung innerhalb unseres Bezirkes vorantreiben können.
  • feministische Anliegen und Sexismus nicht länger ignoriert werden können.
  • Menschen mit Migrationshintergrund gefördert und innerhalb unserer Partei besser repräsentiert werden können.

Dazu wollen wir

  • den Erneuerungsprozess unter feministischen Gesichtspunkten kritisch begleiten.
  • dafür sorgen, dass unsere Stimme als Jusos nicht ungehört bleibt und unsere Anliegen nicht mehr von Antragskommissionen abgewischt werden.

Wir Jusos waren in beiden Wahlkämpfen das Rückgrat der SPD. Wir haben bei Wind und Wetter Wahlkampfstände betreut, uns an Tür-zu-Tür-Wahlkämpfen beteiligt und Aktionen für die junge Zielgruppe gemacht in den Unterbezirken und Kreisvereinen. Wir haben es verdient, bei allen Themen gehört zu werden!

Wir fordern die Hälfte der Welt!

In diesem Jahr – genauer: im November – feiern wir 100 Jahre Frauenstimmrecht. In den letzten hundert Jahren hat sich schon viel für mehr Gleichberechtigung der Frauen* getan. Doch von richtiger Gleichstellung können wir trotzdem noch lange nicht sprechen. Von den vier Führungspositionen zum Beispiel unserer Partei sind drei von Männer und “Seeheimern” besetzt.

Wir fordern mehr! Wir fordern die Hälfte der Welt!

Aber nicht nur auf Bundesebene ist uns dies ein Anliegen, auch auf Bezirksebene wollen Jusos mehr Mitspracherechte. Dazu wollen wir Jusos für den SPD-Bezirksvorstand nominieren.  Perspektivisch

wollen wir beim Bezirksparteitag Ende 2018 ändern, dass größtenteils Männer im Bezirksvorstand sitzen. Wir wollen mehr Plätze im Bezirksvorstand mit jungen Frauen* besetzen!

Wir fordern: die Hälfte des Bezirksvorstandes muss weiblich* sein!

Dem wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und der Bezirksvorstand der Jusos wird 2018 aus mindestens 50% weiblichen* Mitgliedern und einer weiblichen* Vorsitzenden bestehen! SPD – nehmt euch ein Beispiel hieran!

Wir verstehen uns als feministischer Richtungsverband, einher geht damit für uns Frauen* weiterhin zu fördern. Auch bei den Jusos und innerhalb der SPD herrscht das Patriarchat fast unangetastet weiterhin. Sexismus und Chauvinismus treten wir als Jusos Nord-Niedersachsen solidarisch kräftig entgegen. Wir möchten bei den Seminaren Frauen* weiterhin die Möglichkeit einer Vernetzung, Solidarisierung und eines Austausches in den Geschlechterplena ermöglichen. Auch wollen wir auf den Seminaren die Möglichkeit geben, dass Frauen* von Bundes-, Landes- Bezirks- und Unterbezirks-/Kreisvereinsebene sich explizit mit Frauen* ohne Funktion vernetzen können. Bei unseren Seminaren wollen wir den Lila-Faden sowie das Konzept der Geschlechterplena weiterführen und stetig ausbauen, um Schutzräume für unsere Teilnehmer*innen zu bieten.

Feminismus ist und bleibt eine gesellschaftliche Notwendigkeit, mit der wir Jusos Nord-Niedersachsen uns weiterhin intensiv beschäftigen wollen. Dafür bieten sich besonders gut Seminare an. Deswegen wollen wir in diesem Jahr ein Seminar zum Thema (Queer-) Feminismus veranstalten, bei dem wir feministische Theorien an unsere Genoss*innen weitertragen, uns mit der Geschichte der Frauen*bewegung beschäftigen und auf patriarchale Strukturen aufmerksam machen wollen.

Um mehr Frauen* für die Juso-Arbeit bzw. die Juso-Mitgliedschaft zu begeistern, müssen wir auch nach außen hin verdeutlichen, – zum Beispiel durch unsere Social Media Arbeit – dass Bilder auf denen ausschließlich Männer zu sehen sind, der Vergangenheit angehören! Wir müssen zeigen, dass wir als feministischer Richtungsverband bei Veranstaltungen darauf achten, dass Frauen* stark repräsentiert sind und männlich dominiertes Redeverhalten eingedämmt wird. Bei den Seminaren wollen wir darauf achten, dass die Referent*innen von extern nicht immer nur Männer sind, sondern wir wollen auch Frauen* als Expertinnen* einladen. Wir wollen darauf achten, dass Podien, Präsidien etc. auch mit Frauen* besetzt werden. Außerdem wollen wir darauf achten, dass wir als Bezirksvorstand in unserer Sprache gendern, um keine*n auszuschließen.

Wir möchten sicherstellen, dass jedes Mitglied in unserem Verband seine Geschlechtsidentität frei ausleben darf. Jedem Unverständnis gegenüber dieser persönlichen Entscheidung eines*r unserer Mitglieder bzw. Seminarteilnehmer*innen treten wir entschlossen entgegen.

Für uns gilt: Still loving feminism <3

Awareness-Arbeit verstetigen

Mit dem Arbeitsprogramm, welches wir auf letzten Bezirksdelegiertenkonferenz beschlossen haben, haben wir auch für die Etablierung eines Awarenessteams (AWT) in Nord-Niedersachsen gestimmt. So wurde sich in der letzten Legislatur kontinuierlich damit beschäftigt, ein fundiertes Konzept für die Awareness-Arbeit auf die Beine zu stellen, welches die Aufgaben und Regularien festhält. Über dieses Konzept wird auf der kommenden Bezirksdelegiertenkonferenz am 17. März 2018 abgestimmt werden und ein AWT mit den in den Unterbezirken und Kreisvereinen gewählten Personen, bestätigt werden. Durch transparente Arbeit und regelmäßige Information über den Newsletter und per Mail, konnte sich jedes Mitglied aus unserem Bezirk aktiv an dem Prozess beteiligen und stetig Änderungen vorschlagen.

Die Awareness-Arbeit soll für uns im kommenden Jahr auf Basis des erarbeiteten Konzeptes offiziell starten. Denn:  Egal ob Sexismus, Rassismus oder Homophobie. Wir sind gegen jede Art von Ungleichbehandlung und Menschenfeindlichkeit. Bei jeglicher Form von Diskriminierung, auch innerhalb der Partei und des Verbandes, wollen wir Schutz und Hilfestellung bieten. Daher wird es auf allen unseren Seminaren und Veranstaltungen ein AWT geben. Die Personen können persönlich angesprochen werden oder per Telefon. An geeigneten Stellen werden jeweils Zettel mit den Namen und den Telefonnummern des AWTs aushängen.

Antisemitismus entschieden bekämpfen

Wo Nord-Niedersachsen ist, ist vorne. Dies gilt für uns auch bei der Aufklärung über Antisemitismus und dessen Bekämpfung – auch innerparteilich. Wir setzen uns nicht nur in unserem Bezirk, sondern auch weltweit gegen jegliche Formen des Antisemitismus ein. Dazu zählen für uns nicht nur der klassische Antisemitismus, sondern gerade auch der sekundäre Antisemitismus, der in Gestalt einer vermeintlichen Kapitalismuskritik oder als „Israelkritik“ daherkommt. Hier gilt es, Flagge zu zeigen und aktiv gegen Äußerungen, Darstellungen und Andeutungen vorzugehen.

Eine ernstgemeinte Bekämpfung des Antisemitismus kann nur mit einer Solidarität mit Israel einhergehen. Wir stehen an der Seite der Bevölkerung eines Staates, dessen Bürger*Innen sich – unabhängig ihrer Religion – der Vernichtungsphantasien der Nachbarländer ausgesetzt sehen. Dazu zählen neben der Bedrohung durch die Raketen der Hamas auch die von der Fatah geduldeten  Attentate aus Teilen der arabischen Zivilbevölkerung, die Bedrohung durch die Hisbollah-Miliz im Libanon und gerade durch den Iran, der nun durch die vermeintlich zivile Nutzung der Atomkraft bald die Möglichkeit haben wird, nukleare Sprengköpfe herstellen zu können. Gerade durch unseren antifaschistischen Anspruch ist es geradezu unumgänglich, an der Seite derer zu stehen, die bereits Opfer einer Vernichtungsphantasie geworden sind. Never again!

Antifaschistische Arbeit – Kein fußbreit dem Faschismus!

Für uns Jusos in Nord-Niedersachsen ist der Antifaschismus Teil unseres Weltbildes und leitender Gedanke bei allen unserer Aktionen. Nur mit der konsequenten Ablehnung sämtlichen faschistischen Gedankengutes lässt sich sozialistisches und sozialdemokratisches Handeln umsetzen. Dazu zählt für uns auch die Ablehnung von sämtlichen Formen des Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Nationalismus.

Hierbei ist es fast unnötig, aber notwendig zu erwähnen, dass wir uns klar und deutlich von der AfD distanzieren. Jegliche Zusammenarbeit mit der AfD lehnen wir auf allen Ebenen ab. Gerade in Nord-Niedersachsen ist die AfD sich nicht zu schade, nationalistisches, antisemitisches und verschwörungstheoretisches Material über die sozialen Netzwerke zu verbreiten. Hier sei als Beispiel der Stader Kreisverband der AfD genannt, der zur vergangenen Kommunalwahl einen Flyer über vermeintlichen Linksextremismus im Landkreis Stade veröffentlichte – und dabei als Symbolfoto ein Foto aus Griechenland verwendete.

Refugees Welcome – Für Vielfältigkeit und internationale Solidarität

Wir als internationalistischer Verband, werden uns auch in Zukunft, für eine offene und vielfältige Gesellschaft, sowie für internationale Solidarität mit Geflüchteten einsetzen.

In Zeiten des demographischen Wandels, der Globalisierung, des Kapitalismus und der damit einhergehenden systematischen Ausbeutung von Milliarden Menschen, als auch mit Blick auf unsere besondere Verantwortung die wir durch den Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust zu tragen haben, werden auch wir Jusos Nord-Niedersachsen, weiterhin gegen eine Obergrenze oder sogar einem kompletten Asylstopp kämpfen, der in Teilen der CDU, CSU, AfD und teilweise auch der Partei Die Linke gefordert werden. Keine Abschottung, sondern Vielfältigkeit ist das, was unsere Gesellschaft und Europa braucht! Jedoch ist dies nicht nur mit einer humanen Asyl- oder Einwanderungspolitik getan, sondern bedarf eines viel größeren Integrationskonzeptes und einer damit einhergehenden Willkommenskultur!

Neben dem Kampf und die Sensibilisierung für all diese Werte, werden wir Konzepte erarbeiten, wie man die Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund, die in unserer Partei zu einer der unterrepräsentiertesten Gruppen zählen, besser repräsentieren und von unserer Partei angesprochen fühlen, denn auch wir müssen Integration vorleben und dürfen dies nicht anderen politischen Kräften überlassen. Wir müssen eine ernstzunehmende Alternative zu den politischen Kräften werden, die Zwietracht und Faschismus in unserer Gesellschaft verbreiten wollen. Es muss Schluss damit sein, dass Menschen mit Migrationshintergrund, sich von Faschisten und Antisemiten wie Erdogan oder sogar noch radikaleren Organisationen vertreten und ernstgenommen fühlen.

Schülis und Azubis stärken!

Gerade in Zeiten, wo die Bildungspolitik bei den Bürger*innen in Niedersachsen das wichtigste Thema ist, müssen wir Jusos uns klar positionieren und in der Bildungspolitik eine starke Meinung haben. Diese kommt noch zu kurz. Gemeinsam mit vielen Jusos in unserem Bezirk, die noch Schüler*innen  bzw. Auszubildende sind, wollen wir die Bezirksarbeitsgruppe der Juso-Schüler*innen und Auszubildenden neu ins Leben rufen. Ziel soll sein, Veranstaltungen und Aktionen sowie inhaltliche Diskussionen auf Bezirksebene durchzuführen.

Die Schülis- und Azubisgruppe soll dabei als Arbeitsgruppe des Bezirksvorstandes arbeiten. So kann ein steter Kontakt zwischen den Bezirksvorstandsmitgliedern und den Schülis und Azubis gehalten werden.

Arbeit des Bezirksvorstandes

Mehr Swag wagen

2018 wollen wir unsere Öffentlichkeitsarbeit überarbeiten. Wir wollen zügig unsere Homepage überarbeiten, unsere Aktivität auf facebook ausweiten und unseren Instagram-Account weiterhin gezielt bei unseren Veranstaltungen und zu bestimmten Jahrestagen in Mitarbeit mit den Unterbezirken bzw. Kreisvereinen nutzen. Auch unseren Newsletter wollen wir weiterhin führen. Er soll weiterhin über die Arbeit des Bezirksvorstandes, aber auch über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften und Unterbezirke/ Kreisvereine informieren und „best practice“-Beispiel für alle vorstellen. Wir wollen über den Newsletter eine Vernetzung schaffen und unsere Mitglieder im Bezirk schnell und ohne Umstände auf dem Laufenden halten. Außerdem wollen wir inhaltliche Einordnungen und Themen vermehrt über den Newsletter verbreiten. Weiterführen wollen wir die Rubriken „Geschichte der Arbeiter*innenbewegung“ und „Arbeiter*innenlieder“.

Auf facebook wollen wir noch mehr eigene Inhalte posten, zeitnah von den Unterbezirken und Kreisverbänden sowie zeitnah Inhalte von der Landes- und Bundesebene teilen.

Wir wollen den Unterbezirken und Kreisvereinen bei Social Media und Homepage eine Hilfestellung, sobald wir unseren Social Media-Plan und den Postingplan überarbeitet haben, anbieten.

Außerdem wollen wir einen gesammelten Beschlusspool über die Beschlüsse der Bezirksdelegiertenkonferenzen schaffen, um bereits gefasste Beschlüsse schnell überblicken zu können und diese Position weiterhin nach außen tragen zu können.

Der Bezirksvorstand wird sich auch weiterhin als Dienstleistungsebene für die Untergliederungen verstehen, die mobilisiert und – soweit es uns möglich ist – personelle Ressourcen zur Verfügung stellt.

Bündnispartner*innen stehen wir generell offen gegenüber.

Wir wollen weiterhin transparent arbeiten. Mit den Unterbezirken und Kreisvereinen wollen wir weiterhin regelmäßige Telefonkonferenzen veranstalten und die Nachwuchsarbeit fördern, indem Interessierte in die Arbeit des Bezirksvorstandes hineinschnuppern können oder längerfristig als Kooptierte mitarbeiten können. Die Unterbezirke bzw. Kreisvereine sollen dabei ein Vorschlags- sowie Mitspracherecht besitzen.

Vernetzung und Arbeit im Bezirk und über die Bezirksgrenzen hinweg

Arbeit mit den Unterbezirken und Kreisvereinen

Auch innerhalb des Bezirkes wollen wir uns weiterhin gut vernetzen und einen guten Kontakt in die Unterbezirke und Kreisvereine pflegen und an deren Treffen bei Einladung partizipieren. Dazu wollen wir auch ermöglichen, dass einzelne Mitglieder des Bezirksvorstandes in den Unterbezirken bzw. Kreisvereinen Seminare von 1-2 Stunden halten, wenn dies nachgefragt wird.

Arbeit mit den anderen niedersächsischen Bezirken

Auch wollen wir uns vermehrt über die Bezirksgrenzen hinweg vernetzen.

Zum einen wollen wir dazu gemeinsam mit dem Bezirk Weser-Ems ein Seminar veranstalten. Da wir vermehrt Teilnehmer*innen aus Weser-Ems bei unseren Seminaren begrüßen konnten, werden wir im nächsten Jahr versuchen ein gemeinsames Seminar mir Weser-Ems zu veranstalten. Das Thema wird vermutlich “Innere Sicherheit” sein. Außerdem wollen wir uns bei wichtigen Themen mit den anderen Bezirken absprechen, um eine gemeinsame Meinung vertreten zu können und so eine größere Reichweite zu erreichen. Auf Parteitagen wollen wir uns als Jusos besser vernetzen, damit wir besser unsere Anträge und Personalvorschläge durchbekommen.

Die Partei soll jünger und weiblicher werden. Also wird sie an uns Jusos nicht vorbeikommen!

Arbeit im SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen

Wir wollen einen stetigen Kontakt zum SPD-Bezirk aufbauen. Dazu wollen wir Jusos ermutigen, unterstützen und schließlich aufstellen, um für Vorstandsposten zu kandidieren und aktiv mitzuarbeiten. Außerdem möchten wir uns im SPD-Bezirksvorstand mehr einbringen und regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen.

Arbeit mit dem Juso-Landesvorstand

Auch weiterhin sollen unsere Vertreter*innen im Landesvorstand mit uns in einem regen Austausch stehen und unsere Anliegen und unseren Bezirk auf Landesebene vertreten. Dazu werden unsere Vertreter*innen in den Bezirksvorstand kooptiert werden. Außerdem soll das Konzept zur Ausbildung von Funktionär*innen weiterhin verfolgt werden, sodass wir sicherstellen können, dass wir auch in den nächsten Jahren angemessen im Landesvorstand vertreten sein werden.

Wir unterstützen uns und unsere jeweiligen Ideen bzw. Vorhaben gegenseitig auf Bezirks- und Landesebene und sorgen unaufgefordert für einen steten Informationsfluss zwischen den Ebenen. Bei Fragen und Anregungen oder auch bspw. als mögliche Referent*innen stehen die Beteiligten jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir werden außerdem auch weiterhin die parlamentarische Arbeit der Nord-Niedersächsischen Abgeordneten kritisch begleiten.

Arbeit auf der Bundesebene

Wir Jusos Nord-Niedersachsen wollen auch weiterhin die Arbeit des Juso Bundesverbandes kritisch und konstruktiv begleiten. Wir wollen uns wieder mehr an den Verbandswochenenden des Bundesvorstandes einbringen. Außerdem möchten wir die Unterbezirke und Kreisvereine dazu ermutigen die Veranstaltungen des Bundesverbandes zu besuchen. Beim Bundeskongress möchten wir versuchen wieder eine vorbildliche Delegation zu sein, um ihn so zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Dazu werden wir uns wieder in unsere Strömung aktiv einbringen.

Wir werden Kathi tatkräftig unterstützen und ihr Input zu Themen geben, die uns am Herzen liegen. Dazu gehört vor allem wie der ländliche Raum Lebens- und Liebenswert gestaltet werden kann.

Seminararbeit

Auch unsere Seminararbeit wollen wir weiterführen. In 2018 soll es daher vier Seminare von uns geben. Anfangen werden wir mit unserem Allzeit-Klassiker Jugend in der Politik vorauss. vom 21.-22.04.2018 in Cuxhaven-Duhnen. Dort soll es wieder – vor allem für Neumitglieder, aber auch für alle anderen Interessierten – um Rhetorik, Geschichte und Werte der Jusos und der SPD und vieles mehr gehen. Unser nächstes Seminar, dass wir vermutlich mit dem Bezirk Weser-Ems gemeinsam veranstalten werden, wird sich mit dem Thema Innere Sicherheit beschäftigen und vorauss. vom 23.-24.06.2018 in Verden stattfinden. Im Sommer wollen wir uns dann dem (Queer-)Feminismus in Rotenburg vorauss. vom 25.-26.08.2018 widmen. Unser letztes Wochenendseminar wird sich allem rund um das Thema Arbeit widmen und vorauss. vom 13-14.10.2018 in Worpswede stattfinden. Außerdem wollen wir uns bei einem Tagesseminar in Stade dem Thema Umwelt widmen, vorauss. am 08.09.2018.

Um auch weiterhin hier für Transparenz zu sorgen, wird der Bezirksvorstand auch weiterhin in der facebook-Gruppe mehrere Seminarparts zur Auswahl stellen, die dann abgestimmt werden und schließlich eingang in den Seminarplan finden werden. Wir wollen dabei den Lila-Faden weiterführen, weiterhin Geschlechterplena anbieten sowie eine interessante Abendgestaltung anbieten.

Auch wollen wir einen allgemeinen Seminarpool bzw. ein allgemeines Seminarangebot einrichten für die unteren Gliederungen, das bei Bedarf abgerufen werden kann. Dabei sollen entweder Seminare von ein bis zwei Stunden von Bezirksvorstandsmitgliedern gehalten werden oder das nötige Material an die Unterbezirke oder Kreisvereine versendet werden können. Über die Angebote, die über das Jahr hinweg entwickelt werden sollen, wird der Bezirksvorstand in seinen Newslettern regelmäßig berichten. Dieser Seminarpool soll zum anderen aus den Seminarparts der Bezirksseminare bestehen, so können wir sicherstellen, dass das auf den Seminaren gelernte auch bei den Unterbezirken und Kreisvereinen diskutiert werden kann.